3DConnnexion

RWTH Aachen – Eliteschmiede setzt auf 3Dconnexion

Maschinenbaustudenten konstruieren mit 3D-Mäusen

Was verbindet Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender von Porsche, und Horst Heinrichs, Präsident von Alemannia Aachen? Beide haben an der RWTH in Aachen studiert, die mit ihren 260 Instituten in neun Fakultäten zu den führenden europäischen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen zählt. Diese Stellung belegt auch folgende Statistik: Jedes fünfte Vorstandsmitglied deutscher Konzerne kommt von der RWTH Aachen. Aber auch weltweit hat die 1870 gegründete Lehreinrichtung eine Vorreiterrolle eingenommen. Dies unterstreichen Universitätsgründungen nach Vorbild der Technischen Hochschule in Thailand und im Oman. Neben dem fachlichen Know-how sind es die modernen Lehrmaterialien, die die RWTH Aachen zu einer Eliteschmiede machen. Im Fachbereich Maschinenbau werden als Ergänzung zu weit verbreiteten CAD-Applikationen seit einigen Jahren erfolgreich die 3D-Mäuse von 3Dconnexion eingesetzt.

Das Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen ist so alt wie die Hochschule selbst. Damit die Ausbildung so praxisnah wie möglich erfolgt, werden im Rahmen der CAD-Kurse weit verbreitete 3D-CAD-Applikationen eingesetzt wie etwa Siemens NX, Pro/ENGINEER Wildfire, CATIA V5, SolidWorks oder Inventor. Dabei haben die Studenten entweder erstmals in einem Vorkurs Berührung mit einem 3D-CAD-System, der optional vor Beginn des Studiums durch das Institut für Geometrie und Praktische Mathematik angeboten wird, oder später in der Grundausbildung im Rahmen des Bachelorstudiums durch den Lehrstuhl und das Institut für Allgemeine Konstruktionstechnik des Maschinenbaus kurz IKT. Pro Jahrgang erlernen so derzeit ca. 1.300 Studenten den Umgang mit einer 3D-CAD-Software.

Dipl.-Ing. Manuel Löwer, Leiter PLM-Fachabteilung: „Spätestens seitdem sich das Institut in den 1970er Jahren mit der Grundlagenarbeit zur CAD- Programmierung und der Entwicklung eines eigenen Systems RUKON beschäftigt hat, sind Eingabegeräte bei uns ein großes Thema“. In der Lehre kam CAD jedoch erst in den frühen 1990er Jahren auf breiter Front - d. h. in den Pflichtkursen im Vordiplom - zum Einsatz, wobei auch nach dem Wechsel von 2D- auf 3D-Systeme zunächst die Maus als Werkzeug dominierte. Seit dem Jahrtausendwechsel hält die 3D-Maus zunächst auf einzelnen Arbeitsplätzen, dann im institutseigenen Labor und seit drei Jahren im 200 Plätze umfassenden Rechnerpool ARPA des Fachbereichs für Maschinenwesen der RWTH Aachen Einzug. Einen großen Vorteil der Eingabegeräte von 3Dconnexion sieht Manuel Löwer in der Kompatibilität mit der Vielzahl der verwendeten Systeme.

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