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3Dconnexion erreicht 1 Mio. Meilenstein

3Dconnexion hat die Auslieferung der millionsten 3D-Maus bekannt gegeben. Die 3D-Mäuse unterstützen bekannte 3D-Softwarelösungen von Unternehmen wie Autodesk, Dassault Systèmes, Siemens, PTC, Google, Microsoft und Adobe in den Bereichen Computer Aided Design (CAD), Digital Content Creation (DCC), Architektur und Geoinformationssysteme.

Klicken Sie hier, um zur Pressemitteilung zu gelangen, oder lesen Sie unten wie die Geschichte der 3D-Maus begann.

 

Geschichte

3D-Mäuse, die ideale Mensch/Maschine-Verbindung

Bahnbrechende Entwicklungen in der IT haben ihren Anfang meist lange bevor für sie ein realer Bedarf besteht. Angestoßen werden Innovationen von Menschen, die eines gemeinsam haben: Eine Idee! Zwischen Idee und Realität vergehen nicht selten Jahre.

Von der Idee zum realen Produkt

Die Computergrafik hat ihren Ursprung in den fünfziger Jahren, als am Massachusetts Institute of Technology (M.I.T.) der Whirlwind-Computer entwickelt wurde. Zur Eingabe diente ein Lichtgriffel, der ebenfalls am M.I.T. entwickelt und mit dem direkt auf einem Röhrenbildschirm gearbeitet wurde. Die erste CAD-Anwendung mit dem Lichtgriffel geht auf das Jahr 1963 zurück. In diesem Jahr legte Ivan E. Sutherland mit seiner Doktorarbeit „Sketchpad, ein grafisches Mensch-Maschine Kommunikationssystem“ den Grundstein für das Computer Aided Design (CAD).

Obwohl die Maus als Eingabegerät ihre Anfänge ebenfalls in den frühen sechziger Jahren hatte, damals noch unter dem Namen „X-Y-Positions-Anzeiger für ein Bildschirmsystem“, wurde das auf zwei rechtwinkelig zueinander stehenden Rädern basierende Prinzip erst 1970 patentiert.

CAD und Grafikprogramme für alle

Die weitere Verbreitung der Maus ging mit dem 1984 eingeführten Apple Macintosh und seiner grafischen Benutzeroberfläche einher, die erstmalig mit einer Maus bedient wurde. Bereits ein Jahr später brachte Logitech die erste Drei-Tasten-Kugelmaus auf den Markt. Billigere und leistungsfähigere Chips zur Bildverarbeitung führten zudem zur Entwicklung von zweidimensionalen optischen Mäusen.

Von der 2D- zur 3D-Maus

Die Geschichte der 3D-Mäuse begann Ende der siebziger Jahre im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), als im Institut für Robotik & Mechatronik Versuche zur Steuerung eines Roboterarmes im kartesischen Raum gestartet wurden. 1981 wurde klar, dass ein in einem Plastikball integrierter sechsachsiger Kraft-Drehmoment-Sensor die optimale Lösung darstellt.

1985 präsentierte das DLR mit Magellan das erste preisgünstige optische Meßsystem, das sechs eindimensionale Positionsdetektoren nutzte und ein weltweites Patent erhielt. 1993 wurde erstmals eine 3D-Steuerung in der Weltraumfähre Columbia zum Bedienen des ersten Roboterarms im Weltraum eingesetzt. Im gleichen Jahr startete die Logitech-Tochter 3Dconnexion ihre 3D-Maus Erfolgsgeschichte.

Fortschritt ist Programm

Die für den parallelen Einsatz mit einer Standardmaus konzipierten 3D-Mäuse beschleunigen die Navigation, da Anwender beim Positionieren von Objekten in 3D-Umgebungen nicht mehr ständig zwischen Standardmaus und Tastatur wechseln müssen. Die Objekte lassen sich über die Steuerkappe der 3D-Maus in einer fließenden Bewegung schwenken, zoomen und drehen, während mit der Standardmaus gleichzeitig Auswahl-, Entwurfs- und Bearbeitungsaufgaben durchgeführt werden können.

Die Kerntechnik der 3D-Mäuse, die adaptive Mikro-Präzisions-Sensortechnologie, wird komplett von 3Dconnexion entwickelt. Jedes Produkt des Herstellers ist mit jeweils sechs der optischen Sensoren ausgestattet, die auf Bewegungen im Mikrometerbereich reagieren. Neben stetigen Eigenentwicklungen hinsichtlich Sensortechnologie und Ergonomie der Geräte kooperiert 3Dconnexion auch mit führenden Soft- und Hardware-Anbietern. Ziel ist es, mit innovativen Ideen die Mensch-Maschine-Kommunikation noch intuitiver zu gestalten.

Das Engagement hat sich gelohnt, erst kürzlich konnte der Hersteller seine millionste 3D-Maus ausliefern. Dieser Meilenstein zeigt laut 3Dconnexion, die hohe Akzeptanz der 3D-Mäuse am Markt, und bestätigt, dass aus einer Idee ein Produkt entstehen kann, das zum festen Bestandteil des Lebens wird. Die Entwicklungsabteilung arbeitet kräftig an einer Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten einer 3D-Maus, denn: 3D ist nicht genug…man darf gespannt sein!

Amerikanische TV-Show über das CAD-System von Ivan E. Sutherland (Teil 1 und 2)